Energetik

Energiearbeit für Mensch und Tier beruht auf lange bekannten und erfahrbaren Phänomenen, zu denen Mathematik und Quantenphysik eventuell Erklärungen bieten können. Gewöhnliche Materie, so auch der lebende Organismus, besteht zu über 99% aus Vakuum, das heißt teilchenfreiem, physikalischem Feld. Jeder Organismus bewegt sich in seinem eigenen Feld, das ihn durchdringt und umgibt. Offenbar, speichert dieses auch Sinnes- und andere Eindrücke, ähnlich den Interferenzmustern holografischer Filme (Pribram 1982). Bildgebende Verfahren für diesen, Feinfühligen schon seit Jahrtausenden als Aura bekannten Energiekörper und seine wechselnde Beschaffenheit existieren jedenfalls seit 1937 mit der Hochfrequenz-Fotografie von Dr. Kirlian bis etwa zur heutigen Quantum-Response-Technologie (Klink 2007) und anderen.

Unzählige Beobachtungen bis hin zu jüngsten Ergebnissen der Zellbiologie (z. B. Lipton 2008) weisen darauf hin, dass der Energiekörper organisierend und formbildend auf Materie wirkt (Brennan 1987) und jedem Organismus als eine Art phylogenetisches Gedächtnis, als morphisches Feld, voraus geht (Sheldrake u. a. 1993-2006). Dieses Resonanzsystem oszillierender Strukturen kann sich durch die jeweils neuen, individuellen Eindrücke und Erfahrungen verändern.

Je nach Art dieser "In-Formation" ist die Aura nun in der Lage, den Organismus zu unterstützen und bei Bedarf zu heilen, oder sie kann ihn belasten und hemmend wirken: jede physische und psychische Störung wurzelt offenbar in der Struktur des Energiekörpers. Durch psychische Belastungen, Stress und Burnout, Verletzungen oder Ängste, aber auch durch schädliche Umwelteinflüsse können sich disharmonische, blockierende "Energieschlacken" ansammeln und den natürlichen Energiefluss im Organismus bis zur Stagnation bremsen.

Genau hier setzt Energiearbeit an: sie kann unausgewogene und funktionsuntüchtige Energiemuster entfernen und frische vitale Energie im Einklang mit den Bedürfnissen des Organismus aufbauen. Ein gereinigter und harmonisierter Energiekörper ist in der Lage, die Selbstheilungs-Prozesse bei akuten, chronischen oder postoperativen, physischen und psychischen Erkrankungen zu beschleunigen. Energiearbeit kann daher vorbeugend, integrativ und komplementär zu schulmedizinischen und anderen Heilverfahren angewendet werden. Aus einem Ensemble verschiedener Methoden stelle ich jeweils die optimal passende, individuelle Behandlung zusammen.

Wie der Energiekörper eines lebenden Organismus können auch Räume und Plätze von anhaftenden negativen Energien gereinigt und vitalisiert werden. Damit kann einer energetischen Belastung von Mensch und Tier aus dem Umfeld vorgebeugt werden.

Zitierte Literatur:

Brennan, Barbara Ann (1987): Licht-Arbeit; Heilen mit Energiefeldern. - Goldmann Verlag.

Klink, Katrin (2007): Das Bioenergiefeld des Menschen. Historie, Hintergründe, Einflussmöglichkeiten und Perspektiven. - Quasar Publications.

Lipton, Bruce H. (2008): Intelligente Zellen. Wie Erfahrungen unsere Gene steuern. - 6. Aufl. KOHA Verlag, Burgrain.

Pribram, Karl H. (1982): Worum geht es beim holographischen Paradigma? - in Ken Wilber (Hg): Das holographische Weltbild, S 27-36.

Sheldrake, Rupert (1993): Das Gedächtnis der Natur. Das Geheimnis der Entstehung der Formen in der Natur. - Piper, München, Zürich.

Sheldrake, Rupert (1999): Der siebte Sinn der Tiere. Warum Ihre Katze weiß, wann Sie nach Hause kommen, und andere bisher ungeklärte Fähigkeiten der Tiere. - Ullstein Verlag.

Sheldrake, Rupert (2006): Der siebte Sinn des Menschen. Gedankenübertragung, Vorahnungen und andere unerklärliche Fähigkeiten. - Fischer, Frankfurt/Main.

Sheldrake, Rupert, Terence Mc Kenna, Ralph Abraham (1995): Denken am Rande des Undenkbaren. Über Ordnung und Chaos, Physik und Metaphysik, Ego und Weltseele. - Piper, München, Zürich.